Orthopäde warnt vor beliebten „UGG“-Boots

Rosie Huntington-Whiteley war 2016 das Gesicht von UGG – die flauschigen Boots gehören zu den beliebtesten Winterstiefeln. (Bild: ddp images/CAMERA PRESS/ED/CE/UGG)

Seit vielen Jahren werden sie jeden Winter zum Stein des Mode-Anstoßes. Die Rede ist von den Lammfellstiefeln der australischen Marke „UGG“. Sie sind dick, sie sind warm und viele schwören trotz ihres gewöhnungsbedürftigen Looks auf die kuscheligen Treter. Doch nicht nur optisch sind sie ein schwieriges Thema. Auch medizinisch betrachtet liefern sie Diskussionsstoff.

Das recht formlose Fußbett sorge oft für einen wackeligen oder schlurfenden Gang, der wiederum zu Knieproblemen führen könne. Das erklärte der Londoner Orthopäde Ian McDermott jetzt gegenüber „Daily Mail“. Dabei gehe es nicht nur um das Original-Modell von „UGG“, sondern auch um andere Winterstiefel ohne Fußstütze und günstige UGG-Kopien.

Eine gutes Fußbett und eine feste Schuhsohle seien das Wichtigste für einen soliden Winterschuh, der nicht die Haltung und damit die Gesundheit seines Trägers oder seiner Trägerin gefährde. Das hat jetzt auch „UGG“ erkannt.

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In einer Stellungnahme erklärt der Sprecher der Modefirma gegenüber „Daily Mail“, dass künftig eine neue Generation Stiefel geplant sei, die „zusätzliche innovative Verbesserungen“ zur Verbesserung des Komforts und der Stabilität bieten sollen.

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