Option für hinten links: Heißt die HSV-Lösung Diego Contento?

Andre Oechsner
90Min

 

Douglas Santos forciert noch in diesem Sommer seinen Abgang vom Hamburger SV. Die PSV Eindhoven steht wohl kurz vor einem Transfer. Als Ersatz haben die Rothosen Augsburgs Konstantinos Stafylidis ins Auge gefasst, ein Wechsel an die Elbe hakt derzeit aber noch an der Ablöse. In die Rolle des Transfer-Underdogs könnte nun der ehemalige Bayern-Spieler Diego Contento schlüpfen.

 

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Es zeichnet sich ab, dass der Hamburger SV wohl erst kurz vor Transferschluss seine Optimallösung für die linke Seite der Abwehrkette präsentiert. Der Brasilianer Douglas Santos hat bereits signalisiert, den Bundesliga-Dino verlassen zu wollen – die PSV Eindhoven gilt derzeit als heißester Abnehmer. Ob Augsburgs Konstantinos Stafylidis in Hamburg einen Vertrag unterzeichnet, steht derzeit noch in der Schwebe.

In der Fuggerstadt sträubt man sich derzeit noch gegen einen Verkauf des Griechen und will nicht von der Ablöseforderung in Höhe von zehn Millionen Euro abrücken. Die Bild bringt mit Diego Contento nun eine weitere Alternative ins Spiel. Der dreimalige Deutsche Meister und Champions-League-Sieger mit dem FC Bayern steht aktuell noch bis 2018 bei Girondins Bordeaux unter Vertrag.

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Diego Contento steht angeblich auf dem HSV-Zettel - Foto: Getty Images

 

 

Während der linke Außenverteidiger, der seine Ausbildung an der Säbener Straße genoss, in der Qualifikation für die Europa League noch zweimal zum Einsatz kam, spielte er in der bisherigen Ligue 1-Saison keine Rolle. In den ersten drei Spielen stand Contento nicht mal im Kader der Südwestfranzosen. Noch im Winter stand der Deutsch-Italiener vor einem Wechsel in die Premier League, ein angedachter Leihwechsel zum AFC Sunderland zerschlug sich am Ende allerdings.

 

In seinen 19 Jahren bei den Bayern kam Contento auf insgesamt 49 Spiele in der Bundesliga sowie elf Einsätze in der Champions League. Im starbesetzten Kader des deutschen Rekordmeisters konnte sich der 27-jährige Münchner aber nie wirklich durchsetzen, weshalb er im August 2014 nach Bordeaux wechselte.

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