Opfer um 131.000 Euro "erleichtert": "Aktenzeichen XY" zeigt besonderen Fall von Telefonterror

Andreas Schoettl
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Erneut unterstützt ZDF-Moderator Rudi Cerne die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft. Er ruft die Zuschauer dazu auf, sich als Augenzeugen zu melden - auch wenn, wie in der aktuellen Sendung (heute, Mittwoch, 20.25 Uhr), ein Fall viele Jahre zurückliegt. In einem anderen Fall geht es um einen besonderen Fall von Telefonterror.

Moderator Rudi Cerne bittet ein weiteres Mal um Mithilfe bei bislang ungeklärten Kriminalfällen. (Bild: ZDF / Saskia Pavek)
Moderator Rudi Cerne bittet ein weiteres Mal um Mithilfe bei bislang ungeklärten Kriminalfällen. (Bild: ZDF / Saskia Pavek)

Der unglaublichste Fall, den "Aktenzeichen XY ... ungelöst" am gestrigen Mittwoch (10. Februar 2021) mit einem Filmbeitrag behandelte, widmete sich hinterhältigem "Telefonterror mit bösem Ende". Das war geschehen: Zwei Tage lang hatte das Telefon einer 64-Jährigen fast durchgehend geklingelt. Als die Anrufe endlich aufhörten, war das Opfer um satte 131.000 Euro ärmer. Was steckt dahinter?

Ein anderer, von großer Brutalität gekennzeichneter Fall sorgte vor knapp 30 Jahren für großes Aufsehen. Vor allem die Menschen im Landkreis Verden waren erschüttert. Es passierte im Dezember 1991. Auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen war eine Leiche abgelegt worden. Dabei handelte es sich um einen getöteten Mann. Bis heute rätselhaft und noch immer ungeklärt ist: Wer war der Täter? Und noch viel mehr: Selbst die Identität des Getöteten konnte bis heute nicht ermittelt werden. Sicher ist nur: Der vollständig bekleidete Leichnam wies Spuren erheblicher Gewalt auf. Die Ermittler vermuten bis heute, dass der Getötete gefoltert und zum Fundort transportiert wurde. Dort war er über die Leitplanken und eine Böschung hinuntergeworfen worden.

Sowohl "Aktenzeichen XY ... ungelöst"-Moderator Rudi Cerne und die Kriminalpolizei wollen den vermeintlichen "Cold Case" nicht ruhen lassen. Deshalb wird er in der neuen Ausgabe des ZDF-Fahndungsklassikers nun behandelt. Die offen stehenden Fragen an womögliche Zeugen lauten unter anderem: Wer kennt die verstorbene Person oder kann Hinweise auf ihre Identität, Herkunft, Nationalität und ihren letzten Aufenthalt vor dem 10. Dezember 1991 geben?