Opel prüft Verkauf seiner Autos auch in China

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Die Elektrifizierung soll 2024 abgeschlossen sein.

Der Chef des Automobilherstellers Opel, Michael Lohscheller, will die Marke womöglich auch in China auf den Markt bringen. "Wir sehen uns als Opel genau an, wie eine Markteintrittsstrategie für China aussehen könnte, mit welchen Produkten und Distributionskanälen das möglich wäre. Die Überlegungen sind da, es gibt aber noch keine Entscheidung", sagte Lohscheller der "Welt" vom Samstag. "Wir wollen raus in die Welt mit der Marke Opel – und jetzt haben wir da alle Möglichkeiten."

Opel ist Teil des neuen 14-Marken-Konglomerats Stellantis, das aus der Fusion des Peugeot-Konzerns PSA mit Fiat-Chrysler entstanden ist. Als Tochter des US-Konzerns General Motors hatte Opel "immer nur in Europa Geschäft machen" dürfen, wie Lohscheller sagte. Das sei "für uns natürlich nicht leicht" gewesen.

Die Elektrifizierung der Produktpalette werde 2024 abgeschlossen sein, kündigte Lohscheller an. "Das heißt, im Grunde könnte Opel ab 2024 eine rein elektrifizierte Marke werden, wenn die Kunden das wollen." Auch an der Wasserstoff-Technologie hält Opel fest. Bei schweren, großen Fahrzeugen könne die Brennstoffzelle durchaus sinnvoll sein, sagte der Unternehmenschef der "Welt". Ende des Jahres werde der Hersteller eine Kleinserie des Transporters Vivaro mit Brennstoffzelle auf den Markt bringen.

ilo/mid