Opel-Modelle werden künftig auch in Namibia montiert

Modelle von Opel sollen noch in diesem Jahr auch im südafrikanischen Namibia montiert werden. Die Opel-Mutter PSA kündigte am Montag an, sie habe ein Abkommen mit der namibischen Regierung geschlossen

Modelle von Opel sollen noch in diesem Jahr auch im südafrikanischen Namibia montiert werden. Die Opel-Mutter PSA kündigte am Montag an, sie habe ein entsprechendes Abkommen mit der namibischen Regierung geschlossen. Demnach sollen in der Hafenstadt Walvis Bay bis 2020 jährlich rund 5000 Opel- und Peugeot-Modelle montiert werden. Sie sollen in den Ländern der Südafrikanischen Zollunion verkauft werden: Namibia, Botsuana, Lesotho und Südafrika.

Opel-Chef Michael Lohscheller erklärte, es sei eine der zentralen Säulen der neuen Strategie, profitable Verkäufe auf Märkten außerhalb Europas deutlich zu steigern. Opel profitiere davon, Teil der PSA-Gruppe zu sein. "Wir nutzen die globale Präsenz unserer Muttergesellschaft."

Starten soll die Montage demnach in der zweiten Jahreshälfte. PSA-Manager Jean-Christophe Quémard erklärte, die Montage von Opel-Modellen in Namibia sei ein Beleg dafür, dass die Marke Opel echtes Potenzial in dieser Region habe.

Unter dem ehemaligen Eigentümer General Motors aus den USA durfte Opel nur sehr begrenzt expandieren, um der Mutter keine Konkurrenz zu machen. PSA dagegen hat das Ziel ausgegeben, den Anteil der Opel-Verkäufe außerhalb Europas bis 2025 auf mehr als zehn Prozent zu steigern. Bis 2022 sollen mehr als 20 neue Exportmärkte erschlossen werden. Ab April verkauft Opel zum Beispiel Modelle auch in Marokko und Tunesien.