Online-Betrugsopfer können von Anbieter Western Union Entschädigung erhalten

Opfer einer Online-Betrugsmasche, die über den US-Anbieter Western Union Geld überwiesen haben, können auf Entschädigung hoffen. Geschädigte hätten noch bis zum 12. Februar Zeit, ihre Ansprüche geltend zu machen, erklärte die Polizei am Donnerstag. Dabei geht es um Betrüger, die angeben, Familienmitglieder in Not zu sein oder Jobs versprechen und dabei um Online-Überweisungen via Western Union bitten.

Western Union hatte vor über einem Jahr zugestimmt, Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt 586 Millionen Dollar zu leisten. Zuvor hatte es Ermittlungen des US-Justizministeriums und der Handelskommission des Landes gegeben. Entschädigt werden nun Delikte zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 19. Januar 2017.

Geschädigte werden derzeit zum einen über die mit dem Fall beauftragte Kanzlei Gilardi & Co. LLC kontaktiert und erhalten ein Formular, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Dies sei seriös und kein neuerlicher Betrugsversuch, stellte die Polizei klar. Wer nicht kontaktiert werde, sich aber ebenfalls als Opfer solcher Betrugsmaschen sehe, kann demnach über www.westernunionremission.com selbst aktiv werden und eine Forderung einreichen.