Omarosa Manigault: Trumps Ex-Assistentin geht ins „Big Brother“-Haus

Omarosa Manigault-Stallworth lernte Trump im TV kennen. (Bild. AP Photo)

Aus dem Weißen Haus zurück ins Fernsehen. Im vergangenen Jahr war Omarosa Manigault-Stallworth noch Kommunikationsdirektorin bei Präsident Donald Trump, nun wird sie als Kandidatin an der US-Version von „Promi Big Brother“ teilnehmen.

Es war ein jähes Ende einer steilen Karriere. Trump lernte die Geschäftsfrau Omarosa Manigault-Stallworth in seiner Reality-TV-Show „The Apprentice“ kennen und verschaffte ihr danach einen Job als Kommunikationsdirektorin für Öffentlichkeitsarbeit im Weißen Haus. Das Arbeitsverhältnis ist nun nach knapp einem Jahr beendet. Noch im Dezember wurde Manigault-Stallworth entlassen.

Manigault-Stallworth war von Januar bis Dezember 2017 im Weißen Haus angestellt. (Bild: AP Photo)

Die exakten Gründe für die Trennung von Manigault-Stallworth sind nicht bekannt. Es soll jedoch aus politischen und persönlichen Gründen zu einem immer tieferen Zerwürfnis mit Stabschef John Kelly gekommen sein. Auch gibt es Gerüchte, nach denen die 43-Jährige unerlaubterweise versucht haben soll, in das Büro des Präsidenten zu gelangen, so das Online-Magazin „CBS- News“.


In einem kurzen Tweet verabschiedete sich Donald Trump von seiner ehemaligen Mitarbeiterin: „Omarosa ich danke dir für deine Arbeit. Ich wünsche dir weiterhin Erfolg.“ Doch Manigault-Stallworth hat offensichtlich bereits ein neues Betätigungsfeld gefunden. In einer TV-Werbepause während der Grammy-Verleihung in New York wurde sie als eine der Kandidaten für die nächste US-Staffel „Promi Big Brother“ angekündigt, die am 7. Februar startet.

Via Twitter machten einige User ihrem Unmut bereits Luft und kommentierten die überraschende Nachricht. Regisseur Austin Vesely schrieb: „Dass Omarosa direkt vom Weißen Haus ins Big Brother Haus geht, zeigt auf großartige Art und Weise, wo unser wunderbares Land gerade steht.“


Musiker Ricky Davila fasste zusammen: „Sie verlässt das schäbigste, unprofessionellste, diskriminierendste, rassistischste, widerlichste, korrupteste Weiße Haus in der Geschichte, nur um dieser Show beizutreten – macht durchaus Sinn, oder?“


Ein anderer User reagierte auf den Kommentar mit den Worten: „Sie wird für Geld alles machen!!!“


Neben Omarosa Manigault-Stallworth werden noch neun weitere Promis wie „American Pie“-Schauspielerin Shannon Elizabeth und „Bill Cosby Show“-Darstellerin Keshia Knight Pulliam zweieinhalb Wochen lang Teil von „Celebrity Big Brother“ sein. Zum Finale am 25. Februar wird sich dann herausstellen, ob es Manigault-Stallworth in der TV-Show schafft, ihre Stellung zu halten, oder aber ob sie auch hier vorzeitig rausgeworfen wird.

Das machen die anderen Stars aus “American Pie” heute

Im Video: So reagiert Trump auf die Rassismusvorwürfe von Jay-Z