Olympische Winterspiele: Verstärkte Dopingkontrollen

Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang hat das IOC angekündigt, dass die Anti-Doping-Maßnahmen die umfassendsten und strengsten aller Zeiten sein werden. So sollen während und nach den Wettkämpfen mehr als 2500 Kontrollen durchgeführt werden, davon 1400 Tests im Training. Koordiniert werden die Olympia-Kontrollen erstmals von einer Unabhängigen Test-Agentur (ITA).

Als Folge des Betrugs bei den Winterspielen in Sotschi wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Analyselabor in Seoul verstärkt.

"Bei den Spielen führen wir viele Kontrollen außerhalb der Wettkämpfe durch, denn es gibt viele Beweise dafür, dass das sehr effektiv ist. Jeder Athlet, der gut abschneidet, weiß, dass er am Ende des Wettkampfs getestet wird. Wir werden über 1000 Kontrollen im Wettkampf und über 1400 Tests im Training durchführen. Und zusammen mit den Blutproben wird es insgesamt über 2500 Tests geben", sagt Richard Budgett, Medizinischer Direktor des Internationalen Olympischen Komitees.

Mit einem großen Eröffnungsfest begann bereits die "Kulturolympiade". Während der Spiele bietet Südkorea traditionelle und kulturelle Veranstaltungen, die von Oper, Jazz, Modern Dance und Musicals bis hin zu Medienkunst, moderner und zeitgenössischer Kunst reichen.