Olympiasieger Wellbrock fühlt sich noch nicht komplett

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Olympiasieger Wellbrock fühlt sich noch nicht komplett
Olympiasieger Wellbrock fühlt sich noch nicht komplett

Vom Roten Teppich zurück ins Becken: Nach vielen Ehrungen und Auftritten im Rampenlicht geht Schwimmstar Florian Wellbrock drei Monate nach seinem Olympiasieg von Tokio wieder seinem eigentlichen Beruf nach.

„Mittlerweile liegen beide Medaillen im Bankschließfach, damit nichts damit passiert“, berichtet der 24-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Freiwasser-Gold und Bronze über 1500 m Freistil sind weggeschlossen, am Dienstag springt Wellbrock in Kasan/Russland ins 25-m-Becken und hat bei der EM wieder Edelmetall im Visier: "Ich möchte möglichst weit vorne ankommen, das ist mir auf der Kurzbahn noch nie so wirklich gelungen. Wenn ich da eine Medaille holen sollte, wäre ich sehr zufrieden."

Auf der Kurzbahn hat Wellbrock noch nichts gewonnen

Im ungeliebten kleinen Becken hat Wellbrock noch einiges nachzuholen, deshalb lässt er weder die EM noch die WM sechs Wochen später in Abu Dhabi aus. Alles steht aber unter dem großen Ziel Paris 2024. Denn trotz Olympia-Gold, WM- und EM-Titel sagt er: "So ganz komplett fühle ich mich noch gar nicht, da fehlt immer noch das eine oder andere Puzzleteil."

Olympiasieger im Becken würde er gerne noch werden, oder Europameister im Freiwasser. Aber auch auf der Kurzbahn hat er noch nichts gewonnen. Antrieb hat Wellbrock also noch genug. Auch wenn er schon mit der Goldenen Henne und einem Stein auf dem „Walk of Fame“ in seiner Heimatstadt geehrt wurde. Und „sozusagen eine Sehenswürdigkeit in Magdeburg“ geworden ist.

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