Biathlon erfolgreichste deutsche Sportart in Pyeongchang

Biathlon erfolgreichste deutsche Sportart in Pyeongchang

Biathlon ist vier Jahre nach der Pleite von Sotschi wieder die erfolgreichste deutsche Sportart bei Olympischen Winterspielen. In Pyeongchang gewannen die Skijäger um Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze, das letzte am Freitag zum Abschluss der elf Entscheidungen in der Männer-Staffel.
2014 waren die deutschen Biathleten erstmals bei Olympia ohne Gold geblieben. Am Ende standen lediglich zweimal Silber durch Erik Lesser im Einzel und die Staffel der Männer auf dem Konto.
Wie die Biathleten gewannen die Rodler (3-1-2), die Nordischen Kombinierer (3-1-1) und auch die in Sotschi erstmals seit 50 Jahren ohne Medaille gebliebenen Bobsportler (3-1-0) in Südkorea dreimal Gold. Gold bescherten der Mannschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zudem Skispringer Andreas Wellinger und das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko/Bruno Massot.
Mit 14 Siegen holte Deutschland so viele wie noch nie zuvor bei Winterspielen und stellte gleichzeitig den internationalen Rekord von Kanada (2010 in Vancouver) ein.
Die deutschen Medaillen von Pyeongchang nach Sportarten:
                      Gold Silber Bronze
1. Biathlon             3     1     3
2. Rodeln               3     1     2
3. Nord. Kombination    3     1     1
4. Bob                  3     1     0
5. Skispringen          1     3     0
6. Eiskunstlauf         1     0     0
7. Snowboard            0     1     1
8. Eishockey            0     1     0
8. Skeleton             0     1     0
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Gesamt                 14    10     7