Olympia: Putin verurteilt Sperren gegen Langläufer und vermutet Einmischung der USA

Nach den lebenslangen Sperren für Olympia von vier weiteren russischen Skilangläufern hat Russlands Präsident Wladimir Putin den USA vorgeworfen, den Dopingskandal zur Diskreditierung der russischen Regierung zu nutzen.

Nach den lebenslangen Sperren für Olympia von vier weiteren russischen Skilangläufern hat Russlands Präsident Wladimir Putin den USA vorgeworfen, den Dopingskandal zur Diskreditierung der russischen Regierung zu nutzen.

"Als Antwort auf unsere angebliche Störung ihrer Wahlen, wollen sie jetzt Probleme bei unseren Präsidentschaftswahlen verursachen", sagte Putin am Donnerstag.

Nach Alexander Legkow und Jewgeni Below hatte das IOC vier weitere russische Skilangläufer lebenslang in allen Funktionen für Olympia gesperrt, wie der russische Skiverband am Donnerstag bekannt gab.

Prominentester Sportler aus diesem Quartett ist Maxim Wylegschanin (35), zweimaliger Silbermedaillengewinner bei den Winterspielen in Sotschi 2014. Außerdem wurden Alexej Petuchow (34), Weltmeister 2013 im Teamsprint, Julia Iwanowa (32), WM-Dritte 2013 mit der Staffel, und Jewgenija Schapowalowa (31) gesperrt.

Putin verurteilte die Sperren und sagte, dass Hinweise auf Sabotage kein Beweis von Schuld seien. Ohne die Namen der Langläufer zu nennen, erklärte der Präsident, dass die Regierung Doping nie unterstützt oder vertuscht habe.

Bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden März strebt Putin seine vierte Amtszeit als Staatsoberhaupt Russlands an.

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