Olympia: IOC-Präsident Bach begrüßt Olympia-Pläne in NRW

IOC-Präsident Thomas Bach hat die Initiative für Olympischen Spiele 2032 an Rhein und Ruhr begrüßt. "Ich schaue mir die Pläne in NRW mit großer Sympathie an, weil ich mich natürlich freue, wenn in meinem Heimatland ein olympisches Pflänzchen wieder anfängt zu sprießen", sagte Bach im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Am Ende muss aber der DOSB entscheiden, wann und mit wem er sich wieder für Olympische Spiele bewirbt."

IOC-Präsident Thomas Bach hat die Initiative für Olympischen Spiele 2032 an Rhein und Ruhr begrüßt. "Ich schaue mir die Pläne in NRW mit großer Sympathie an, weil ich mich natürlich freue, wenn in meinem Heimatland ein olympisches Pflänzchen wieder anfängt zu sprießen", sagte Bach im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Am Ende muss aber der DOSB entscheiden, wann und mit wem er sich wieder für Olympische Spiele bewirbt."

Mitte Juli hatte die von Sport- und Eventmanager Michael Mronz gegründete Initiative ihre Pläne für eine mögliche Bewerbung für die Spiele in 15 Jahren vorgestellt. Dabei sollen in insgesamt 13 Städten in Nordrhein-Westfalen um Gold, Silber und Bronze gekämpft werden.

Den deutschen Sport sieht der ehemalige Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vor einer schwierigen Umsetzung der Spitzensportreform. "Ich verfolge die Entwicklung beim DOSB und habe volles Vertrauen in Alfons Hörmann und seine Mannschaft, dass diese Reform gelingt", sagte Bach und erklärte, er beneide dabei seinen Nachfolger Hörmann nicht.

Bach: Stärkung des Trainersystems nicht gelungen

"Wir haben in meiner Zeit als DOSB-Präsident die Umstellung vorgenommen vom reinen Belohnungssystem zum Investitionssystem. Was uns dabei nicht gelungen ist, das muss man deutlich sagen, war die erhoffte Stärkung des Trainersystems", sagte Bach weiter.

"In der universitären Ausbildung gibt es nach wie vor große Reserven. Und wir wollten ein besseres Anreizsystem für Trainer schaffen. Das ist nur in sehr bescheidenem Ausmaß gelungen. Damals hatten wir Trainer von Olympia-Medaillengewinnern, die haben 3000 Euro im Monat verdient. Das ist heute nicht viel anders."

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