Olympia 2020: Tokio 2020: Verschmutztes Gewässer nach Regenfällen

Erneut könnten die Athleten der Olympischen Sommerspiele von verschmutzten Gewässern betroffen sein.

Erneut könnten die Athleten der Olympischen Sommerspiele von verschmutzten Gewässern betroffen sein.

Der anhaltende Sommerregen sorgte in Tokio für ein erhöhtes Bakterienaufkommen in den Wasseranlagen des Odaiba Marine Parks, in dem 2020 der Triathlon und die Wettkämpfe im Freiwasserschwimmen stattfinden sollen. Das teilte das Organisationskomitee bei einem Treffen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) am Mittwoch mit.

Mehrere Proben von Ende Juli bis Anfang September wiesen erhöhte Verschmutzungsgrade auf, sagte OK-Chef Koji Murofushi, 2004 in Athen Olympiasieger und 2011 in Daegu Weltmeister im Hammerwerfen.

Drei Wochen hatten die Regenfälle in der japanischen Hauptstadt angedauert und Schadstoffe aus dem offenen Gewässer eingeschwemmt.

Murofushi lehnt alternativen Veranstaltungsort ab

Einen anderen Veranstaltungsort für Triathlon und Freiwasserschwimmen lehnte Murofushi ab. Stattdessen soll mithilfe von Unterwasser-Bildschirmen und verbesserten Abwasserleitungen die Wasserqualität wieder an die internationalen Standards angepasst werden.

Im vergangenen Jahr hatten unter anderem Segler, Windsurfer und Freiwasserschwimmer bei den Spielen in Rio de Janeiro gesundheitliche Risiken in den verschmutzten Gewässern in Kauf nehmen müssen.

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