Olympia 2018: Nach Steinmeier auch de Maiziere in "Team D" aufgenommen

Nach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist auch der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maiziere ins Olympia-Team Deutschland aufgenommen worden. Der 64-Jährige erhielt während seines Besuches im Deutschen Haus am Dienstag eine "Team D"-Medaille. Die offizielle Teamjacke hatte er bereits am Montag bei seiner Ankunft bekommen.

Nach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist auch der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maiziere ins Olympia-Team Deutschland aufgenommen worden. Der 64-Jährige erhielt während seines Besuches im Deutschen Haus am Dienstag eine "Team D"-Medaille. Die offizielle Teamjacke hatte er bereits am Montag bei seiner Ankunft bekommen.

"Sie haben in den vergangenen Jahren auf vielschichtigste Art und Weise dazu beigetragen, dass wir als Team D da stehen, wo wir jetzt sind", sagte Alfons Hörmann, Präsident des DOSB. Wer auf de Maiziere (CDU) als für den Sport zuständiger Minister folgt, ist nach dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen noch nicht offiziell. Aussichtsreichster Kandidat ist Horst Seehofer (CSU).

De Maiziere hatte bereits am Montag die deutschen Erfolge im Biathlon (Gold für Laura Dahlmeier, Bronze für Benedikt Doll) und Skispringen (Silber für Katharina Althaus) miterlebt. "Das war nach meiner Ankunft schon toll", sagte de Maiziere. Am Dienstag habe er "eher Indoor-Gespräche geführt", unter anderem mit IOC-Präsident Thomas Bach, WADA-Chef Craig Reedie und Hörmann.

In Deutschland berichtete der Innenminister, sei der "Funke" der Spiele längst übergesprungen, auch weil die Wettbewerbe eben nicht in der deutschen Nacht, sondern meist am Vormittag übertragen werden: "Das strahlende Lachen von Laura Dahlmeier hat das noch bestärkt."

Steinmeier hatte dem deutschen Team über das vergangene Wochenende einen Besuch abgestattet und unter anderem die Gold-Triumphe von Dahlmeier und Andreas Wellinger (Skispringen) bejubelt. Vor knapp zwei Jahren hatte die hohe Politik "Team D" in Rio de Janeiro die kalte Schulter gezeigt, damals war das Murren über mangelnde Unterstützung aus Berlin groß gewesen.

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