Olympia 2018: Shorttrack: Staffel-Gold für Südkorea - Niederlande kurios

Die Shorttrackerinnen von Rekord-Olympiasieger Südkorea haben bei den Winterspielen in Pyeongchang in der 3000-m-Staffel triumphiert. Das Quartett um 1500-m-Olympiasiegerin Choi Minjeong gewann das Finale vor Italien und holte zum sechsten Mal seit der Premiere des Wettbewerbs 1988 die Goldmedaille.

Die Shorttrackerinnen von Rekord-Olympiasieger Südkorea haben bei den Winterspielen in Pyeongchang in der 3000-m-Staffel triumphiert. Das Quartett um 1500-m-Olympiasiegerin Choi Minjeong gewann das Finale vor Italien und holte zum sechsten Mal seit der Premiere des Wettbewerbs 1988 die Goldmedaille.

Südkorea, das mit Choi Minjeong, Kim Alang, Kim Yejin und Shim Sukhee antrat, hatte zuvor 1994, 1998, 2002, 2006 und 2014 in Sotschi triumphiert.

Dramatisch wurde es allerdings auch im Kampf um Bronze: Niederlande, Sieger des B-Finales in Weltrekordzeit (4:03,471), sicherte sich den dritten Platz, da China und Kanada nach einer Videoanalyse disqualifiziert wurden.

Die Niederländerin Jorien ter Mors ist damit die erste Frau, die bei denselben Winterspielen Medaillen in zwei Sportarten gewonnen hat. Ter Mors hatte sich zuvor Eisschnelllauf-Gold über 1000 m gesichert. Eine schlechte Nachricht ist ter Mors' Erfolg für Ester Ledecka. Die tschechische Snowboarderin, die sensationell Gold im Super-G gewonnen hatte, zählt auf dem Brett im Parallel-Riesenslalom zu den Favoritinnen.

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