Olympia 2018: Russlands gesperrte Athleten ziehen vor den CAS

Russlands Athleten wollen gegen ihre lebenslangen Olympiasperren durch die Oswald-Kommission des IOC gerichtlich vorgehen. Die Sportler kündigten am Dienstag den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne an.

Russlands Athleten wollen gegen ihre lebenslangen Olympiasperren durch die Oswald-Kommission des IOC gerichtlich vorgehen. Die Sportler kündigten am Dienstag den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne an.

"Was jetzt passiert, ist eine schreckliche Ungerechtigkeit. Andere Athleten haben schon viel darüber gesagt, man will nur schreien", sagte Biathletin Yana Romanova der russischen Nachrichtenagentur Tass und erklärte: "Wir werden definitiv Einspruch beim CAS einlegen."

Neben Romanova, die bei den Winterspielen in Sotschi 2014 Silber mit der Staffel gewonnen hatte, wurden am Montag auch Staffel-Kollegin Olga Viluchina (ebenso Zweite im Sprint), die Bobfahrer Alexej Negodailo und Dimitrij Trunenkov (beide im Goldvierer) sowie Skeleton-Pilot Sergej Tschudinov (5.) lebenslang gesperrt.

Nach Einschätzung der Oswald-Kommission haben die Athleten massiv gegen die Anti-Doping-Richtlinien verstoßen. Die Verurteilungen stützen sich vor allem auf Erkenntnisse des Sonderermittlers Richard McLaren und des Kronzeugen Grigorij Rodtschenkow.

Mehr bei SPOX: IAAF hält Suspendierung Russlands aufrecht | Neue Doping-Aussagen setzen FIFA und Russland unter Druck | Bach verschärft Tonlage gegenüber Russland