Olympia 2018: Pyeongchang schon dritterfolgreichste Spiele für Österreich

Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser hat, was die Feierlichkeiten betrifft, nun die Qual der Wahl. Die 26-Jährige Big-Air-Künstlerin hat sich aber bereits entschieden. "Eine Medaillenfeier ist mir wertvoller, als international wo hinzufliegen. Es ist zwar eine Riesenehre, für den Laureus nominiert zu sein, aber ich tendiere zu Salzburg", erklärte die Kärntnerin Donnerstagabend im Österreich-Haus.

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind schon vor den abschließenden drei Wettkampftagen die dritterfolgreichsten für Österreich in der Olympia-Geschichte. Dank der Goldmedaille von Snowboarderin Anna Gasser am Donnerstag hat das ÖOC-Team 2018 schon die Ausbeute von u.a. Sotschi 2014 und Vancouver 2010 übertroffen.

Österreichs Sportler halten in Pyeongchang nach Gassers Gold und den zwei Bronzemedaillen durch Michael Matt im Slalom und im Teambewerb der Nordischen Kombinierer am Donnerstag bei fünf Gold-, zwei Silber- und sechs Bronzemedaillen. In Sotschi vor vier Jahren und Vancouver vor acht Jahren gab es jeweils vier Goldmedaillen.

Besser als in Südkorea waren Österreichs Sportler bei Winterspielen bisher nur zweimal. Der Rekord steht seit Turin 2006 beu neunmal Gold und je siebenmal Silber und Bronze. In Albertville 1992 standen am Ende sechs Gold-, sieben Silber- und acht Bronzemedaillen in der Bilanz.

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