Olympia 2018: Paralympics: Kaum noch Halbfinal-Chancen für deutsche Rollstuhlcurler

Die deutschen Rollstuhlcurler haben bei den Paralympics in Pyeongchang ihre Chancen auf das Halbfinale fast schon verspielt. Das Team um Skip Christiane Putzich (Füssen) verlor nach verheißungsvollem Start in das Turnier am Mittwoch jeweils deutlich gegen Großbritannien mit 3:8 und die Schweiz mit 4:9.

Die deutschen Rollstuhlcurler haben bei den Paralympics in Pyeongchang ihre Chancen auf das Halbfinale fast schon verspielt. Das Team um Skip Christiane Putzich (Füssen) verlor nach verheißungsvollem Start in das Turnier am Mittwoch jeweils deutlich gegen Großbritannien mit 3:8 und die Schweiz mit 4:9.

Nach neun Vorrundenspielen ist Deutschland mit vier Siegen und nunmehr fünf Niederlagen, davon vier in Serie, im Zwölferfeld abgerutscht. Um überhaupt noch eine Chance auf das Halbfinale zu haben, müsste das Team von Bundestrainer Bernd Weißer am Donnerstag gegen die favorisierten Kanadier und gegen Finnland gewinnen.

"Das ist schade für die Truppe"

"Nach dem guten Start mit 4:1-Siegen läuft es nicht mehr so gut. Das ist schade für die Truppe. Ich hoffe, dass sie noch einmal den Schalter umlegen können", sagte Karl Quade, Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes am Mittwoch.

Bei der WM im vergangenen Jahr in Pyeongchang war Deutschland als Neunter nur durch eine Aufstockung der A-Gruppe von zehn auf zwölf Teams dem Abstieg entgangen. Bei der bisher einzigen Paralympics-Teilnahme 2010 in Vancouver hatten die deutschen Rollstuhlcurler das Halbfinale deutlich verpasst.

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