Olympia 2018: Mutko rechnet mit "200 sauberen" russischen Sportlern für Pyeongchang

Russlands umstrittener Vizepremier Witali Mutko rechnet mit der Teilnahme von rund "200 sauberen" russischen Sportlern an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar). Dies sagte der 59-Jährige, der wegen seiner Verstrickungen in das Staatsdoping des Riesenreiches für alle olympischen Funktionen gesperrt ist, am Samstag der amtlichen Nachrichtenagentur TASS.

Russlands umstrittener Vizepremier Witali Mutko rechnet mit der Teilnahme von rund "200 sauberen" russischen Sportlern an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar). Dies sagte der 59-Jährige, der wegen seiner Verstrickungen in das Staatsdoping des Riesenreiches für alle olympischen Funktionen gesperrt ist, am Samstag der amtlichen Nachrichtenagentur TASS.

Man habe verstanden, "dass es einige Athleten gibt, die die neuen Kriterien nicht erfüllen", führte Mutkos aus, "wir schätzen, dass das Team aus rund 200 Sportlern gebildet wird."

Das IOC hatte am Freitagabend mitgeteilt, dass das "Invitation Review Panel" und die "OAR Implementation Group" die Liste von möglichen russischen Startern unter neutraler Flagge bislang von 500 auf 389 "saubere" Kandidaten reduziert hätte.

Weitere Athleten könnten noch aus der Liste gestrichen werden, wenn Bedingungen wie weitere Dopingtests und Nachuntersuchungen nicht erfüllt werden.

Laut IOC haben 80 Prozent der Sportler dieses Pools nicht an den Winterspielen 2014 teilgenommen. Zudem wurden auch 51 Trainer und zehn medizinische Mitarbeiter aussortiert.

IOC sperrte das russische Komitee Anfang Dezember

Anfang Dezember hatte das IOC das russische Olympische Komitee wegen systematischen Dopings von den Winterspielen ausgeschlossen, sauberen russischen Sportlern unter bestimmten Bedingungen aber einen Start unter olympischer Flagge und Hymne in Aussicht gestellt.

Das "Invitation Review Panel" unter Vorsitz der ehemaligen französischen Sportministerin Valerie Fourneyron hat die Aufgabe, die Liste von Sportlern festzulegen, die dafür infrage kommen. Zu der Kommission gehören auch Richard Budgett, der medizinische Direktor des IOC, und der deutsche WADA-Chefermittler Günter Younger.

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