Olympia 2018: Der Medaillenspiegel der Spiele in Pyeongchang

Vom 9. bis zum 25. Februar 2018 finden im südkoreanischen Pyeongchang die Olympischen Winterspiele statt. Welches Land räumt am meisten Gold, Silber und Bronze ab? Wer gewann die Medaillen für Deutschland und Österreich? Hier findet Ihr den Medaillenspiegel.

Vom 9. bis zum 25. Februar 2018 finden im südkoreanischen Pyeongchang die Olympischen Winterspiele statt. Welches Land räumt am meisten Gold, Silber und Bronze ab? Wer gewann die Medaillen für Deutschland und Österreich? Hier findet Ihr den Medaillenspiegel.

Der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang:

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Norwegen 14 14 11 39
2 Deutschland 14 10 7 31
3 Kanada 11 8 10 29
4 USA 9 8 6 23
5 Niederlande 8 6 6 20
6 Schweden 7 6 1 14
7 Südkorea 5 8 4 17
8 Schweiz 5 6 4 15
9 Frankreich 5 4 6 15
10 Österreich 5 3 6 14
11 Japan 4 5 4 13
12 Italien 3 2 5 10
13 Olymp. Athleten aus Russland 2 6 9 17
14 Tschechien 2 2 3 7
15 Belarus 2 1 0 3
16 China 1 6 2 9
17 Slowakei 1 2 0 3
18 Finnland 1 0 5 6
Großbritannien 1 0 4 5
20 Polen 1 0 1 2
21 Ukraine 1 0 0 1
Ungarn 1 0 0 1
23 Australien 0 2 1 3
24 Slowenien 0 1 1 2
25 Belgien 0 1 0 1
26 Neuseeland 0 0 2 2
Spanien 0 0 2 2
28 Kasachstan 0 0 1 1
Lettland 0 0 1 1
Liechtenstein 0 0 1 1

Endstand nach 102 von 102 Entscheidungen.

Wie funktioniert der Medaillenspiegel?

"The winner takes it all" lautet das Motto bei Olympia. Der Medaillenspiegel wird klassisch nach Goldmedaillen geordnet. Sind zwei Nationen dort gleichauf, liegt die mit mehr Silbernen vorn. Herrscht auch dort Gleichstand, zählen die Bronzenen.

Kritiker bemängeln, dass so die Wertigkeit von Silber- und Bronzemedaillen heruntergesetzt wird. Da wir das Argument nachvollziehen können, haben wir eine weitere Spalte in unsere Übersicht aufgenommen: In der Gesamtübersicht findet ihr die Summe aller Medaillen einer Nation. So könnt ihr ganz leicht erkennen, wer führt, wenn man die Farbe des Edelmetalls außen vor lässt.

Sämtliche deutsche Medaillengewinner bei Olympia 2018:

Gold:

  • Laura Dahlmeier (Biathlon, Sprint)
  • Laura Dahlmeier (Biathlon, Verfolgung)
  • Arnd Peiffer (Biathlon, Sprint)
  • Francesco Friedrich/Thorsten Margis (Bob, Zweier)
  • Aljona Savchenko/Bruno Massot (Eiskunstlauf, Paarlauf)
  • Eric Frenzel (Nordische Kombination, Normalschanze/10km)
  • Johannes Rydzek (Nordische Kombination, Großschanze/10km)
  • Nathalie Geisenberger (Rodeln, Einsitzer)
  • Natalie Geisenberger/Johannes Ludwig/Tobias Wendl/Tobias Arlt (Rodeln, Teamstaffel)
  • Tobias Wendl/Tobias Arlt (Rodeln, Doppelsitzer)
  • Andreas Wellinger (Skispringen, Einzel Normalschanze)
  • Mariama Jamanka/Lisa Buckwitz (Bob, Zweier)
  • Eric Frenzel/Johannes Rydzek/Fabian Rießle/Vinzenz Geiger (Nord. Kombination)

Silber:

  • Simon Schempp (Biathlon, Massenstart)
  • Fabian Rießle (Nordische Kombination, Großschanze/10km)
  • Dajana Eitberger (Rodeln, Einsitzer)
  • Katharina Althaus (Skispringen, Einzel Normalschanze)
  • Jacqueline Lölling (Skeleton)
  • Andreas Wellinger (Skispringen, Einzel Großschanze)
  • Andreas Wellinger/Richard Freitag/Karl Geiger/Stephan Leyhe (Skispringen, Team)
  • Selina Jörg (Snowboard, Parallel-Riesenslalom)

Bronze:

  • Laura Dahlmeier (Biathlon, Einzel)
  • Benedikt Doll (Biathlon, Verfolgung)
  • Eric Frenzel (Nordische Kombination, Großschanze/10km)
  • Johannes Ludwig (Rodeln, Einsitzer)
  • Toni Eggert/Sascha Benecken (Rodeln/Doppelsitzer)
  • Erik Lesser/Benedikt Doll/Arnd Peiffer/Simon Schempp (Biathlon, Staffel)
  • Ramona Hofmeister (Snowboard, Parallel-Riesenslalom)

Alle Medaillengewinner aus Österreich in Pyeongchang:

Gold:

  • David Gleirscher (Rodeln, Einsitzer)
  • Marcel Hirscher (Ski Alpin, Kombination)
  • Matthias Mayer (Ski Alpin, Super-G)
  • Marcel Hirscher (Ski Alpin, Riesenslalom)
  • Anna Gasser (Snowboard, Big Air)

Silber:

  • Peter Penz/Georg Fischler (Rodeln, Doppelsitzer)
  • Anna Veith (Ski Alpin, Super-G)
  • Brunner, Gallhuber, Liensberger, Feller, Matt, Schwarz (Ski Alpin, Mixed-Teambewerb)

Bronze:

  • Madeleine Egle/David Gleirscher/Peter Penz/Georg Fischler (Rodeln, Teamstaffel)
  • Lukas Klapfer (Nordische Kombination, Normalschanze/10km)
  • Dominik Landertinger (Biathlon/20km-Einzel)
  • Katharina Gallhuber (Ski Alpin/Slalom)
  • Wilhelm Denifl/Lukas Klapfer/Bernhard Gruber/Mario Seidl (Nord. Kombination)
  • Michael Matt (Ski Alpin/Slalom)

Wie sah der Medaillenspiegel bei Olympia 2014 in Sotschi aus?

Bei den Winterspielen in Russland setzte sich Norwegen an die Spitze. Die Skandinavier holten 26 Medaillen (11 Gold/5 Silber/10 Bronze). Zwar holten die USA insgesamt mehr Edelmetall, bei ihren 28 Medaillen waren aber deutlich weniger Goldene dabei (9/7/12). Zweiter wurde ndie Kanadier (10/10/5), Dritter die dopenden Russen (10/4/8).

Deutschland (8/6/5) landete in der Endabrechnung hinter den Niederlanden (8/7/9) auf dem sechsten Platz. Österreich (4/8/5) belegte im Medaillenspiegel den neunten Rang.

Wie oft gewannen Deutschland oder Österreich die Medaillenwertung?

Schlechte Nachricht für alle Österreicher: Noch nie gewann man die Nationenwertung bei Olympischen Winterspielen. Den Deutschen gelang das gleich dreimal: 1998 im japanischen Nagano und 2006 im italienischen Turin; die DDR führte zudem den Medaillenspiegel bei Olympia 1984 in Sarajevo an.

Wer führt im ewigen Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen?

Wenn es um die Gesamtbetrachtung aller je geholten Medaillen geht, profitiert Deutschland von seiner wechselvollen Geschichte. Das Edelmetall von Bundesrepublik und DDR wird zusammengezählt, daher nimmt Deutschland die Spitzenposition ein - vor Russland. Mit deutlichem Abstand auf die beiden Nationen folgt Norwegen vor den USA und Kanada. Österreich liegt auf Platz 6.

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