Olympia 2018: Kreml: Keine Pläne für Olympiaboykott

Nach Angaben des Kremls gibt es keine Pläne für einen russischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (9. bis 25. Februar). "Nein, das wird nicht geprüft", sagte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow am Montagmittag laut der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Nach Angaben des Kremls gibt es keine Pläne für einen russischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (9. bis 25. Februar). "Nein, das wird nicht geprüft", sagte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow am Montagmittag laut der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Am Dienstag entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen des Doping-Skandals über einen Start Russlands in Pyeongchang. Im Raum steht unter anderem auch ein Komplett-Ausschluss der russischen Mannschaft.

Auch ein Start unter neutraler Flagge könnte eine mögliche Strafe sein. Für diesen Fall waren zuletzt Stimmen in Russland laut geworden, die einen Boykott forderten. "Unter neutraler Flagge werden Russen nicht bei Olympischen Spielen starten", hatte unter anderem Alexander Schukow, Präsident des russischen Olympia-Komitees ROC erklärt.

Peskow betonte, dass Russland nicht gewillt sei, "eine Menge Strafen zu akzeptieren". "Wir sind gegen die Missachtung der Rechte unserer Athleten. Aber gleichzeitig bekennt sich Russland zu der Olympischen Idee", sagte Peskow.

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