Olympia 2018: IOC verstärkt Schutz für Athleten vor Belästigung und Missbrauch

Das IOC hat weitere Schritte für den Schutz von Spitzenathleten vor Belästigung und Missbrauch unternommen. Knapp 100 Tage vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Südkorea (9. bis 25. Februar 2018) veröffentlichte der Ringe-Orden einen Leitfaden, der Athleten bei Belästigungen während der Spiele helfen soll.

Das IOC hat weitere Schritte für den Schutz von Spitzenathleten vor Belästigung und Missbrauch unternommen. Knapp 100 Tage vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Südkorea (9. bis 25. Februar 2018) veröffentlichte der Ringe-Orden einen Leitfaden, der Athleten bei Belästigungen während der Spiele helfen soll.

Das IOC erneuerte seinen Standpunkt, dass jeder im Sport weltweit die Verantwortung habe, "Formen der sexuellen Belästigung und des Missbrauchs zu erkennen und zu verhindern", um eine "Kultur der Würde, des Respekts und der Sicherheit im Sport" zu gewährleisten.

In dem Leitfaden, der sich in erster Linie an die Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) sowie an die Internationalen Sportfachverbände richtet, steht unter anderem, wie sich Athleten oder Verbände im Fall von Belästigungen in Pyeongchang verhalten sollen und an wen sie sich wenden können.

Bereits 2016 hatte das IOC für die Olympischen Sommerspiele in Rio Vorkehrungen getroffen. Damals wurde im Olympischen Dorf ein sogenannter Sicherheitsofficer eingesetzt, der als Ansprechpartner diente und Kontakt zu den örtlichen Behörden hielt. Auch in Pyeongchang soll es wieder einen solchen Officer geben.

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