Olympia 2018: IOC-Exekutive: Entscheidung in der Russland-Frage vertagt

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees hat sich auch einen Tag vor der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang nicht zu einer Entscheidung in der Russland-Frage durchringen können.

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees hat sich auch einen Tag vor der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang nicht zu einer Entscheidung in der Russland-Frage durchringen können.

Wie Sprecher Mark Adams am Samstag bestätigte, werde erst am Sonntag bekannt gegeben, ob die "Olympischen Athleten aus Russland" zu der Zeremonie wieder unter ihrer Landesflagge einmarschieren dürfen.

Dopingfälle sprechen gegen Russland

"Es gab keine Entscheidung. Die Exekutivsitzung ist beendet", sagte Adams am Samstagabend Ortszeit. Die Exekutive unter Leitung von Präsident Thomas Bach hatte sich von der "Russia Implementation Group", die die Olympischen Athleten aus Russland in Pyeongchang beobachtet, informieren lassen.

Die Dopingfälle des russischen Curlers Alexander Kruschelnitzki und der Bob-Pilotin Nadeschda Sergejewa lassen eine Entscheidung pro Russland fraglich erscheinen. Die Exekutive wird am frühen Sonntagmorgen erneut beraten, bevor um 9.00 Uhr alle IOC-Mitglieder in der Session zusammenkommen. Ob die Session noch in die Entscheidungsfindung eingebunden wird, ist offen. Die Schlussfeier beginnt um 20.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MEZ).

Das IOC hatte das Russische Olympische Komitee im Zuge des Staatsdopingskandals bei den Heim-Winterspielen in Sotschi suspendiert.

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