Olympia 2018: Haaser entschuldigt sich für entbehrlichen "Schwul"-Sager

Die österreichische Skirennläuferin Ricarda Haaser hat sich für ihren verbalen Ausrutscher nach dem Olympia-Riesentorlauf entschuldigt. Was war passiert? Haaser, die 17. wurde, stellte sich nach dem Rennen dem ORF -Interview.

Die österreichische Skirennläuferin Ricarda Haaser hat sich für ihren verbalen Ausrutscher nach dem Olympia-Riesentorlauf entschuldigt. Was war passiert? Haaser, die 17. wurde, stellte sich nach dem Rennen dem ORF-Interview.

"Der ganze zweite Lauf war lockerer und flüssiger, aber trotzdem noch zu wenig. Aber das Gefühl war doch besser als im ersten Lauf. Vor allem oben war es viel besser, da bin ich nicht so schwul runtergefahren wie im ersten Lauf", sagte die 24-Jährige anschließend und erntete heftige Kritik.

Haaser: "Das war nicht meine Absicht"

Via Facebook entschuldigte sich Haaser schließlich. "Sollte ich mit meiner Aussage jemandem zu nahe getreten sein, entschuldige ich mich dafür. Das war nicht meine Absicht", so Haaser. Ganz vom Tisch wischen ließ sich der Fauxpas damit aber nicht.

Ein User analyiserte etwa: "Wieso verwendet ein Mensch prinzipiell das Wort "schwul" in so einem Zusammenhang? Was hat die Sexualität eines Menschen bitte mit der Geschwindigkeit auf der Piste zu tun? Natürlich geht bei so einem Interview nicht die Welt unter, aber man muss sich prinzipiell schon seine Gedanken machen, wenn ein Mensch solche primitive Aussagen tätigt!"

Dem nicht genug, weitere User sahen "verletzende Worte", "eine ganze Gesellschaftsgruppe verunglimpft" und "fehlende Vorbildfunktion".

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