Olympia 2018: Friedensgipfel: Nordkorea will hochrangige Delegation zu Olympia schicken

Nordkorea will eine hochrangige Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang schicken. Das gab Südkorea am Rande eines gemeinsamen Friedensgipfels mit Vertretern des politisch isolierten Landes bekannt. "Der Norden hat angeboten, eine hochrangige Delegation zu den Spielen schicken", sagte ein Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministerium vor Journalisten.

Nordkorea will eine hochrangige Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang schicken. Das gab Südkorea am Rande eines gemeinsamen Friedensgipfels mit Vertretern des politisch isolierten Landes bekannt. "Der Norden hat angeboten, eine hochrangige Delegation zu den Spielen schicken", sagte ein Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministerium vor Journalisten.

Die Delegation solle aus "Athleten, Vertretern des nationalen olympischen Komitees, Künstlern, einer Fangruppe, Beobachtern, einem Taekwondo-Demonstrationsteam und Journalisten bestehen", hieß es weiter. Bis vor kurzem hatte Nordkorea noch mit Waffen- und Raketentests für große politische Spannungen in der Region gesorgt. In seiner Neujahrsansprache kündigte Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un dann überraschend an, dass er eine Delegation zu den Spielen entsenden wolle.

Beim Gipfel am Dienstag im Grenzort Panmunjom in der entmilitarisierten Zone Koreas trafen sich hochrangige Vertreter der verfeindeten Länder. Südkoreas fünfköpfige Delegation wurde von Vereinigungsminister Cho Myung Gyon angeführt. Pjöngjangs Beauftragter für die interkoreanischen Angelegenheiten, Ri Son Gwon, leitete die Gruppe aus dem Norden.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird ab Mittwoch über die Teilnahme entscheiden, hatte den Schritt aber im Vorfeld schon begrüßt. Der Ringeorden wolle für einen Start nordkoreanischer Sportler in Pyeongchang "so flexibel wie möglich" sein und verlängerte bereits die Meldefristen.

Nordkorea ließ Frist verstreichen

Sportlich qualifiziert aus dem Norden sind bislang nur die Paarläufer Ryom Tae Ok und Kim Ju Sik. Allerdings hatte Nordkorea zuletzt eine Meldefrist des Eislauf-Weltverbandes ISU verstreichen lassen. Wahrscheinlich wird das IOC auch noch Wildcards vergeben.

Bis vor kurzem hatte Nordkorea noch mit Waffen- und Raketentests für große politische Spannungen in der Region gesorgt. In seiner Neujahrsansprache kündigte Kim Jong Un dann überraschend an, dass er eine Delegation zu den Spielen entsenden wolle.

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