Olympia 2018: Fahnenträgerin in Pyeongchang: Pechstein würde es "gerne machen"

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat ihren Wunsch bekräftigt, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) die deutsche Fahne zu tragen . "Ich würde es natürlich gerne machen. Das ist eine absolute Ehre für einen Sportler und wäre Motivation pur für mich", sagte sie am Donnerstag in München am Rande der Einkleidung der deutschen Olympiamannschaft.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat ihren Wunsch bekräftigt, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) die deutsche Fahne zu tragen. "Ich würde es natürlich gerne machen. Das ist eine absolute Ehre für einen Sportler und wäre Motivation pur für mich", sagte sie am Donnerstag in München am Rande der Einkleidung der deutschen Olympiamannschaft.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hatte die erfolgreichste deutsche Teilnehmerin an Winterspielen (5 Gold/2 Silber/2 Bronze) als mögliche Kandidatin ins Spiel gebracht. "Sie ist sicher einer der denkbaren Fahnenträger nach allem, was sie geleistet hat und mit ihrer besonderen Geschichte", sagte er am Donnerstag, "aber ich will und werde nicht in das Verfahren eingreifen."

Der Fahnenträger wird wie erstmals in Rio de Janeiro 2016 aus einer Liste von fünf vom DOSB benannten Kandidaten gewählt. Das Votum kommt je zur Hälfte aus der deutschen Olympia-Mannschaft und vom Publikum. Vor eineinhalb Jahren hatte Tischtennis-Ass Timo Boll die deutsche Fahne getragen, bei den Winterspielen 2014 in Sotschi war es die inzwischen dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch.

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