Olympia 2018: Eisschnelllauf: Frauen-Team um Pechstein verliert Rennen um Platz fünf

Claudia Pechstein und die deutschen Eisschnellläuferinnen haben sich mit einer Enttäuschung aus dem Team-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang verabschiedet.

Claudia Pechstein und die deutschen Eisschnellläuferinnen haben sich mit einer Enttäuschung aus dem Team-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang verabschiedet.

Im Rennen um Platz fünf verlor Pechstein einen Tag vor ihrem 46. Geburtstag mit Roxanne Dufter und Gabriele Hirschbichler in 3:04,67 Minuten das Duell mit China deutlich (3:00,04). Pechstein und Co. waren in den Platzierungsrennen am Montag nur Sechste (3:02,65) geworden und hatten das Halbfinale verpasst.

Das Rennen um Gold bestreiten am Mittwochabend die favorisierten Teams aus den Niederlanden und Japan. Um Bronze kämpfen Kanada und die USA. Bei den Männern entscheidet sich der Olympiasieg zwischen den Südkorea und Norwegen, das im Halbfinale in olympischem Rekord (3:37,08) die Niederlande um Superstar Sven Kramer ausschaltete. Die Oranje-Läufer treffen im Rennen um den dritten Rang auf Neuseeland.

Pechstein Außenseiterin im Massenstart

Für Pechstein war es nach den vorherigen Läufen über 3000 m und 5000 m der vorletzte Auftritt bei ihren siebten Winterspielen. Die fünfmalige Olympiasiegerin plant am Samstag noch den Start im erstmals bei Olympia ausgetragenen Massenstart. Dort ist sie trotz eines überraschenden Weltcupsieges in dieser Saison nur Außenseiterin.

Ihre olympische Karriere soll damit aber nicht enden. Pechstein hatte nach dem 5000-m-Rennen angekündigt, bis zu den Winterspielen 2022 in Peking weiterlaufen zu wollen.

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