Olympia 2018: 30 Russen bei Paralympics als "neutrale Athleten"

Trotz Russlands Ausschluss von den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 18. März) wegen der Staatsdoping-Affäre lädt das IPC 30 besonders überprüfte Sportler aus dem verbannten Land als "Neutrale Paralympische Athleten" nach Südkorea ein.

Trotz Russlands Ausschluss von den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 18. März) wegen der Staatsdoping-Affäre lädt das IPC 30 besonders überprüfte Sportler aus dem verbannten Land als "Neutrale Paralympische Athleten" nach Südkorea ein.

Das NPA-Team bilden einer IPC-Mitteilung zufolge zehn alpine Skiläufer, zwölf Langläufer, drei Snowboarder und ein fünfköpfiges Team für das Rollstuhlcurling-Turnier.

Die Aktiven werden von sechs Helfern für die Wettbewerbe der Sehbehinderten begleitet. 39 weitere Ofizielle komplettieren die unter neutraler Flagge startenden NPA-Delegation.

Anders als das IOC bei ausgeklungenen Winterspielen in Pyeongchang macht das IPC Russland über die Einladung von nachweislich "sauberen" Aktiven hinaus keinerlei weitere Zugeständnisse.

Das IOC hatte trotz seines Russland-Banns die 169 formal neutralen Aktiven aus dem Land unter der Olympischen Flagge als "Olympische Athleten aus Russland" teilnehmen lassen. Weil Russland damit trotz des riesigen Dopingskandals weiterhin zumindest auch als Begriff bei den Winterspielen präsent war, musste sich das IOC viel Kritik gefallen lasssen.

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