Olympia 2016: Angeblicher Stimmenkauf für Rio 2016: IOC will Aufklärung

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat bekräftigt, bei Bestechungsfällen hart durchzugreifen. Das teilte das Gremium am Montag nach der ersten Sitzung in Lima/Peru mit. "Wo Beweise vorliegen, werden wir handeln", hieß es in der Erklärung.

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat bekräftigt, bei Bestechungsfällen hart durchzugreifen. Das teilte das Gremium am Montag nach der ersten Sitzung in Lima/Peru mit. "Wo Beweise vorliegen, werden wir handeln", hieß es in der Erklärung.

Die IOC-Exekutive führte an, man habe im Zusammenhang mit der Affäre um einen möglichen Stimmenkauf im Vorfeld der Vergabe der Sommerspiele 2016 an Rio de Janeiro "sofortige Maßnahmen" ergriffen. Konkret wurden die Schritte gegen den früheren Leichtathletik-Weltverbandspräsidenten Lamine Diack genannt, der seine IOC-Ehrenmitgliedschaft verlor. Ferner würden die Anwälte des IOC in Brasilien eine entsprechende Anfrage bei den Behörden stellen, um nähere Auskünfte zu erhalten.

Präsident Thomas Bach hatte bereits am Samstag erklärt: "Dem IOC liegt die Integrität unserer Organisation sehr am Herzen. Deshalb nehmen wir diesen Fall ernst und beobachten ihn genau." Das IOC werde bei entsprechenden Beweisen "alle angemessenen Maßnahmen und Sanktionen treffen", führte Bach aus.

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