Olaf Scholz:: „Es war richtig, den Gipfel in Hamburg stattfinden zu lassen“

Er ist erschüttert. Aber persönliche Konsequenzen lehnt der Bürgermeister ab.

Vollmundig hatte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) den Hamburgern versprochen, G20 sei etwa so wie Hafengeburtstag. Nun, nach drei Krawallnächten, schlägt er kleinlautere Töne an. Doch von Selbstkritik fehlt jede Spur. Auf Fragen nach politischen Konsequenzen reagiert Scholz schmallippig.

Immer wieder senkt er den Blick, starrt beinahe gedankenverloren aufs Pult. Olaf Scholz wirkt angeschlagen, erschüttert. Das hat er nicht kommen sehen. Er hat die Lage komplett falsch eingeschätzt. Das weiß er wohl, sagt es aber nicht. Drei Stunden lang stellte er sich gestern den Fragen der Journalisten zu den G20-Krawallen.

An seiner Seite: Innensenator Andy Grote (SPD), Polizeipräsident Ralf Meyer und Einsatzleiter Hartmut Dudde. Der Einsatz zum Gipfel sei eineinhalb Jahre lang vorbereitet worden. Es sei dennoch nicht gelungen, vollständige Sicherheit zu gewährleisten. Erschrocken und bedrückt sei er angesichts der Ausschreitungen. „Als ich nachts im Polizeipräsidium gesessen und diese Bilder gesehen habe“, da habe er...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo