Oktoberfestwirte erhöhen nach Scheitern der Bierpreisbremse die Preise

Die Preise für Bier auf dem Oktober steigen erneut

Die Oktoberfestwirte haben nach dem Scheitern der Bierpreisbremse im Münchner Stadtrat ihre Bierpreise zum 14. Mal in Folge erhöht. Mit einer Preisspanne zwischen 10,60 Euro in den günstigsten Zelten und 10,95 Euro in den teuersten Zelten bleiben die Wirte nur noch knapp unter der Elf-Euro-Marke, wie das Münchner Referat für Arbeit und Wirtschaft am Dienstag mitteilte.

Die Wirte erhöhten ihre Preise um im Schnitt 2,55 Prozent. Pro Maß Bier werden damit zwischen 20 Cent und 25 Cent mehr fällig als im vergangenen Jahr. Damit fiel die Preissteigerung niedriger aus als in den vergangenen Jahren. Deutlicher schlugen die Wirte mit ihren Preiserhöhungen bei nicht alkoholischen Getränken zu. Die Preise pro Liter Tafelwasser stiegen im Schnitt um 36 Cent auf 8,73 Euro. Die Preise pro Liter Limonade sogar um 51 Cent auf 9,55 Euro.

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt, es dauert in diesem Jahr vom 16. September bis zum 3. Oktober. Im Vorfeld der diesjährigen Wiesn gab es einen heftigen Streit um eine vom Wiesnchef und Bürgermeister Josef Schmid (CSU) vorgeschlagene Bierpreisbremse von 10,70 Euro pro Liter für die kommenden drei Jahre. Schmid wollte damit verhindern, dass die Wirte die erheblich gestiegenen Kosten für Sicherheitsvorkehrungen auf den Bierpreis umschlagen. Er scheiterte aber im Stadtrat.