Ohrfeige für Rolfes: Ligue 1 setzt Torlinientechnik aus

Simon Rolfes ist Mitinhaber der Firma GoalControl

Die französische Fußball-Liga verzichtet am kommenden Wochenende auf den Einsatz der Torlinientechnologie.

Damit reagiert sie auf zwei Fehler, die am Mittwoch bei Partien des Ligapokals aufgetreten sind. Das teilte LFP-Generaldirektor Didier Quillot mit. 

Die Maßnahme gilt "für alle Spiele und Wettbewerbe, die in Absprache mit der technischen Leitung des französischen Schiedsgerichtes (DTA) und dem Weltverband FIFA organisiert werden", sagte Quillot.

Demnach betrifft die Aussetzung am Wochenende alle Partien der Ligue 1.

Fehlfunktion der Schiri-Uhr

In den Ligapokal-Spielen am Mittwochabend zwischen SC Amiens und Paris St. Germain sowie SCO Angers gegen HSC Montpellier hatte die Uhr des Schiedsrichters nicht bzw. falsch vibriert.

Bereits Mitte Dezember hatten Verantwortliche der französischen Liga die Firma GoalControl gewarnt, dass der bis 2019 geltende Vertrag im Falle einer neuen Fehlfunktion vorzeitig beendet werden könnte.

Dies sind schlechte Nachrichten für Deutschlands Ex-Nationalspieler Simon Rolfes und dessen Geschäftspartner Markus Elsässer, die zu Beginn der Saison 2017/18  die Leitung der GoalControl GmbH übernahmen.

Ab der Saison 2018/19 soll in Frankreichs höchster Spielklasse zudem der Videobeweis eingesetzt werden.