Ohren föhnen: Wie Schwimmer der Badeotitis vorbeugen

Mit dem Wasser können auch Bakterien in die Ohren eindringen und dort Entzündungen verursachen. Wer die Ohren nach dem Schwimmen föhnt, beugt dem vor. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Wenn beim Schwimmen Wasser ins Ohr dringt, ist es für viele Freizeitsportler schon unangenehm genug. Gelangen dadurch auch noch Bakterien ins Hörorgan, wird es meist richtig schmerzhaft. Mit einem Föhn lässt sich dies jedoch verhindern.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Viele Schwimmer kennen das Problem: Wenn bei einem Tauchgang Bakterien aus dem Wasser in ein Ohr kommen, kann es sich entzünden. Der Fachmann spricht dann von Badeotitis.

Vorbeugen lässt sich, indem man beim Haaretrocknen nach dem Baden die Ohren gleich mit föhnt. Die Zeitschrift «Apotheken Umschau» (Ausgabe A11/2017) rät zu 30 Zentimetern Abstand zwischen Haartrockner und Ohr. Außerdem sollte der Föhn auf die niedrigste Stufe gestellt sein.

Wer verhindern will, dass überhaupt Wasser in den Gehörgang gelangt, kann die Ohren auch zustopfen. Dafür eignen sich spezielle Stöpsel oder in Vaseline getauchte Watte.