1860 punktet ohne Coach - Osnabrück verpasst Sieg

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1860 punktet ohne Coach - Osnabrück verpasst Sieg
1860 punktet ohne Coach - Osnabrück verpasst Sieg

Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück hat in der 3. Liga durch das 2:2 (0:0) bei Eintracht Braunschweig den vierten Sieg in Folge verpasst.

Mit 14 Punkten belegt der VfL den dritten Tabellenplatz, während die Eintracht mit zwölf Zählern Position sieben einnimmt.

Sebastian Klaas (60.) hatte die Gäste in Führung geschossen, doch Maurice Multhaup (66.) und Lion Lauberbach (73.) drehten zwischenzeitlich die Partie zugunsten des deutschen Meisters von 1967. Marc Heider (82.) traf zum Endstand.

1860 München hatte zuvor ohne Trainer Michael Köllner zumindest einen Punkt geholt. Die Sechziger erreichten beim Halleschen FC, der allerdings mehr als eine Stunde in Unterzahl spielte, ein 1:1 (0:1).

Bei Köllner hatte eine Sondergenehmigung für einen Einsatz an der Linie in Halle nicht gegriffen. Der unter Quarantäne stehende 1860-Chefcoach wurde durch Günter Brandl vertreten.

Jan Löhmannsröben (13.) hatte den HFC per Kopfball in Führung gebracht, verlor allerdings Terrence Boyd wegen Handspiels auf der Torlinie (29.) durch eine Rote Karte.

Den fälligen Handelfmeter verschoss dann 1860-Torjäger Sascha Mölders, der an Halles Torwart Sven Müller (30.) scheiterte. Daniel Wein (65.) erzielte dann den Ausgleich für die Sechziger.

Für die größte Aufregung hatte im Vorfeld das gegen Köllner verhängte Betretungsverbot für die Arena des HFC durch den Oberbürgermeister und das Gesundheitsamt der Saale-Stadt gesorgt.

Köllner hatte sich nach einem positiven Coronatest am vergangenen Dienstag bei Münchens Abwehrspieler Kevin Goden ebenso wie mehrere Kollegen des Verteidigers in Quarantäne begeben müssen.

Im Gegensatz zu seinen unter Quarantäne gestellten Spielern ist Köllner zwar vollständig geimpft, wartet allerdings noch auf den Ablauf der 14-Tage-Frist zur Entfaltung des kompletten Impfschutzes.

In Verhandlungen mit der lokalen Gesundheitsbehörde bewirkte 1860 jedoch, dass Köllner hätte isoliert an- und abreisen sowie nach Vorlage eines negativen PCR-Tests die Mannschaft in Halle mit einer permanent zu tragenden FFP2-Maske in der Kabine und am Spielfeldrand coachen dürfen.

Die nach eigenen Angaben zuständige Stadtverwaltung in Halle beurteilte die Situation anhand der in Sachsen-Anhalt gültigen Corona-Vorschriften jedoch anders.


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