Auch ohne Bitcoin und Blockchain: Gesco-Optimierung läuft - Prognose mit Luft nach oben - Real-Depot-Aktie vor Kaufsignal

Michael Schröder
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Novo Nordisk: Aufholjagd geht weiter, Analysten überschlagen sich

Die im Rahmen der Portfoliostrategie 2022 in Gang gesetzten Optimierungsprojekte bei Gesco zeigen erste Erfolge. Nach einem starken ersten Halbjahr hält Vorstand Dr. Eric Bernhard aber vorerst an den Prognosen für das Gesamtjahr fest. Die Aktie befindet sich im Aufwind. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial.

Gesco blickt auf ein ausgesprochen erfolgreiches erstes Halbjahr (01.04. bis 30.09.2017) des Geschäftsjahres 2017/18 zurück. Die Investitionsgüterindustrie hat sich erkennbar belebt, und die Optimierungsprojekte laufen erfolgreich an. Zudem hat die zum Jahreswechsel erworbene Pickhardt & Gerlach-Gruppe externes Wachstum beigesteuert. Vor diesem Hintergrund konnte die Gruppe ein zweistelliges Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz generieren und das Ergebnis mehr als verdoppeln. Alle Zahlen im Detail gibt es hier.

Auch im dritten Quartal, das operativ die Monate Juli bis September 2017 der Tochtergesellschaften umfasst, verlief das Geschäft auf einem ansprechenden Niveau: Der Auftragseingang erreichte rund 131 Millionen Euro (126,1 Millionen Euro) und der Umsatz rund 138 Millionen Euro (128,8 Millionen Euro).

Der Vorstand hält zunächst an den Prognosen für das Gesamtjahr fest. Diese sehen einen Umsatz von 510 Millionen bis 530 Millionen Euro sowie einen Überschuss nach Anteilen Dritter von 17 Millionen bis 18 Millionen Euro vor. „Aus operativer Sicht besteht auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes durchaus die Chance, diese Bandbreiten zu überschreiten, jedoch zeichnen sich für das zweite Halbjahr auch gegenläufige Sonder- und Einmaleffekte ab, deren genaue Höhe gegenwärtig noch nicht eindeutig abzuschätzen ist“, heißt es aus der Wuppertaler Firmenzentrale. Auf dem Deutschen Eigenkapitalforum sprach Johanna Claar von DER AKTIONÄR TV mit Gesco-Vorstand Dr. Eric Bernhard über die aktuelle Entwicklung und die Pläne der Gesellschaft.

DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich, dass am Ende des Geschäftsjahres bei den Prognosen mindestens der obere Rand der jeweiligen Bandbreite erreicht wird. Analysten sehen für die Beteiligungsgesellschaft ebenfalls noch Luft nach oben. Das Bankhaus Lampe sieht die Aktie beispielsweise erst bei 40 Euro fair bewertet.

Auch der Chart macht Lust auf mehr. Die Aktie befindet sich im Aufwärtstrend und würde mit dem Sprung über die 35-Euro-Marke ein frisches Kaufsignal generieren. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot auf dieses Szenario. Die Aktie notiert seit der Aufnahme Ende Oktober bereits über 23 Prozent im Plus.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger.

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