Perfekt: Ousmane Dembele wechselt von Borussia Dortmund zum FC Barcelona

Nach wochenlangem Wechselpoker ist es nun perfekt: Ousmane Dembele wird den BVB nach nur einer Saison verlassen und in Katalonien anheuern.

Der FC Barcelona ist auf der Suche nach einem Neymar-Nachfolger fündig geworden. Wie erwartet sichert sich der spanische Vizemeister die Dienste von Ousmane Dembele, der erst im vergangenen Sommer von Stade Rennes zu Borussia Dortmund gewechselt war. Der 20-jährige Flügelspieler erhält einen Vertrag bis 2022, in dem laut Angaben der Blaugrana eine Ausstiegsklausel in Höhe von 400 Millionen Euro verankert ist. Am Montag soll er offiziell vorgestellt werden.

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Wie der BVB und Barca am Freitagnachmittag offiziell mitteilten, wird sich die Ablösesumme auf einen Sockelbetrag von 105 Millionen Euro belaufen. Zudem wurde die Zahlung variabler Boni vereinbart, die bis zu 40 Prozent der 105 Millionen, also bis zu 42 Millionen Euro betragen könnten.

Die Unterschrift unter den fertigen Vertrag soll vorbehaltlich des Medizinchecks in Barcelona "umgehend erfolgen", heißt es im Statement des BVB. Schon der Sockelbetrag von 105 Millionen Euro macht Dembele zum teuersten Bundesliga-Transfer aller Zeiten. Der Franzose löst damit Kevin De Bruyne ab, der 2015 für 74 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu Manchester City gewechselt war.

Weltweit ist Dembele hinter Paul Pogba (2016 für 110 Millionen Euro von Juventus zu Manchester United) und Neymar (2017 für 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG) der drittteuerste Spieler aller Zeiten. Bei den Katalanen soll er die Nachfolge Neymars an der Seite von Lionel Messi und Luis Suarez antreten.

Dembele: "Es lebe Barca"

Die Vorfreude beim 24-maligen spanischen Meister ist riesengroß, wie Trainer Ernesto Valverde bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Deportivo Alaves betonte: "Das ist eine echte Verstärkung. Er ist ein schneller und technisch starker Spieler, der über beide Flügel kommen kann." Dembele twitterte selbst kurz und knapp: "Es lebe Barca, es lebe Katalonien." Zudem änderte er umgehend sein Profilbild, auf dem sein neuer Barca-Arbeitsdress mit der Rückennummer 11 zu sehen ist.