Offiziell! Bosch investiert in IOTA

Marco Bernegg
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Die IOTA-Leaks: Sicherheitslücken beim Bitcoin-Verfolger oder Hetzkampagne des MIT?

IOTA – der Krypto-Highflyer der letzten Wochen – wird ab sofort mit Robert Bosch Venture Capital (RBVC) gemeinsame Sache machen. Aus einer Mitteilung vom Dienstag geht hervor, dass Bosch eine große Summe von IOTA-Token gekauft hat, um die Industrialisierung des Altcoins weiter voran zu treiben. Der Kurs stieg in der Spitze um 30 Prozent.

„Bosch ist einer der Pioniere, die die Adaption von Distributed-Ledger-Technologie in der Automobil- sowie der IoT-Industrie vorantreiben. Die Investition in IOTA-Token, der erste Token-Kauf der RBVC überhaupt, soll uns helfen eng mit der Kryptostiftung zusammenzuarbeiten, um die Industrialisierung dieser spannenden Technologie zu erforschen“, sagt Ingo Ramesohl, Managing Director bei Bosch.

Machine-To-Machine-Payment

Das IOTA-Projekt unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt. Im Gegensatz zum Bitcoin liegt der Fokus ausschließlich auf Bezahlvorgängen zwischen Maschinen. „Die Zukunft des IoT (Internet der Dinge) besteht aus Maschinen, welche untereinander autonom und direkt Transaktionen ausführen. IOTA ist ein Softwareprotokoll, das eine Weiterentwicklung der Blockchain ist und sichere skalierbare und kostenfreie Transaktionen sowie Datensicherheit ermöglicht“,  erklärte Co-Gründer Dominik Schiener im Interview mit dem Aktionär.

Hochspekulativ!

Der Handel mit Kryptowährungen ist ausschließlich nervenstarken und erfahrenen Anlegern vorenthalten. Die hohe Volatilität und ein möglicher Totalverlust sollten berücksichtigt werden.