OECD-Studie: Deutschland holt bei Beschäftigung Älterer auf

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Bei der Beschäftigung Älterer hat Deutschland im internationalen Vergleich in den vergangenen Jahren am meisten zugelegt. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit der Veröffentlichung einer neuen Studie am Dienstag in Berlin mit. Demnach steigerte Deutschland bei den 55- bis 64-Jährigen seit 2000 die Beschäftigungsrate um mehr als 30 Prozentpunkte.

Bei den 55- bis 59-Jährigen sind in Deutschland etwa 80 Prozent in Beschäftigung, bei den 60- bis 64-Jährigen noch rund 56 Prozent. Während sich diese Werte über OECD-Durchschnitt bewegen, liegt Deutschland bei den 65- bis 69-Jährigen etwa zwei Prozentpunkte unter dem OECD-Schnitt von gut 20 Prozent.

An anderer Stelle ist Deutschland im OECD-Vergleich dagegen Schlusslicht: Frauen hinken Männern bei den Alterseinkünften hierzulande am stärksten hinterher. Auch für Niedrigverdiener im Alter habe Deutschland vergleichsweise wenig getan, so die Industrieländer-Organisation.