Nach obszöner Geste: FCA-Präsident dreht Spieß um und wettert gegen Hasenhüttl

Nachdem RB Leipzig überraschend gegen den FC Augsburg verlor, ist die Stimmung immer noch geladen. Grund dafür ist eine öbszöne Geste Baiers.

Augsburgs Präsident Klaus Hofmann hat nach der obszönen Geste von Daniel Baier gegen Ralph Hasenhüttl den Spieß umgedreht und den Trainer von RB Leipzig kritisiert. "Das sind ganz schlechte Verlierer. Ihr Auftritt ist an Arroganz nicht zu überbieten", sagte Hofmann nach dem 1:0 (1:0) des FCA gegen den Vizemeister der Bild-Zeitung und legte nach: "Hat sich Hasenhüttl für sein Auftreten entschuldigt?"

Baier hatte Hasenhüttl während der Partie mit einer obszönen Geste provoziert und beleidigt. Dem FCA-Profi droht eine nachträgliche Sperre. "Er hätte Rot sehen müssen. Schade, dass das der vierte Offizielle nicht gesehen hat. Entschuldigt hat er sich nicht", sagte Hasenhüttl.

Baier war sich nach seiner dummen Aktion offenbar keiner Schuld bewusst. "Wofür soll ich mich entschuldigen?", äußerte er bei Bild. Schon kurz nach Spielschluss hatte der 33-Jährige bei Sky abgewiegelt: "Mein Gott, es ist ein Fußballspiel. Da gehören Emotionen dazu. Ich habe da eine Geste gemacht, was soll ich dazu sagen." Nach dem Spiel sei so etwas "in der Regel vergessen, aber er wollte mir nicht die Hand geben".