Obdachlosen-Paar verschenkt 300.000 Euro – jetzt müssen sie vor Gericht

Moritz Diethelm
Obdachlosen am Brüsseler Bahnhof (Symbolbild).
  • Ein Obdachlosen-Paar hat 300.000 Euro gefunden und diese an Freunde verschenkt.
  • Nun droht den beiden wegen Geldwäsche eine Freiheits- und Geldstrafe. 

Die Geschichte des Obdachlosen-Pärchens Kimberley und Joey – ihre Nachnamen sind nicht bekannt – klingt wie ein Traum aus Hollywood, endet aber auf dem harten Boden rechtlicher Tatsachen.

Die beiden Belgier sollen in einem verlassenen Gebäude 300.000 Euro gefunden und daraufhin an Freunde und Familie verteilt haben. Das berichtete die britische Zeitung “The Guardian”. 

Ein Vermögen verschenkt

Als die beiden Obdachlosen in einer verlassenen Lagerhalle in der belgischen Stadt Assenede übernachteten, hätten sie das Geld in einer alten Singer-Nähmaschine gefunden. 

Nun würden die beiden deshalb in Gent, Flandern, vor Gericht stehen. Die Anklage: Geldwäsche. Doch es trifft nicht nur die 33-jährige Kimberley und den 32-jährigen Joey, sondern auch neun ihrer Freunde, die sie beschenkt haben sollen. 

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