Ob Bäuchlein oder Falten: Kate Winslet steht zu ihrem Körper

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In einem Interview mit der "New York Times" sprach Kate Winslet darüber, dass sie bei den Dreharbeiten zu "Mare of Easttown" eine Nachbearbeitung ihres Körpers ablehnte.  (Bild: 2017 Getty Images/Pascal Le Segretain)
In einem Interview mit der "New York Times" sprach Kate Winslet darüber, dass sie bei den Dreharbeiten zu "Mare of Easttown" eine Nachbearbeitung ihres Körpers ablehnte. (Bild: 2017 Getty Images/Pascal Le Segretain)

Ihre Darstellung in der Krimi-Serie "Mare of Easttown" wurde hochgelobt. In einem Interview sprach Kate Winslet nun darüber, wie sie bei den Dreharbeiten für mehr Authentizität kämpfen musste.

Die meisten Kritiker sind sich einig: Ihre Rolle in der neuen Crime-Serie "Mare of Easttown" (seit 21. Mai immer freitags auf Sky Ticket und Sky Atlantic) setzt ein neues Glanzlicht in der an Höhepunkten nicht eben armen Karriere der Kate Winslet. Die 45-Jährige ist darin in die Rolle der Polizistin Mare Sheehan zu sehen, die versucht, ihre Mitmenschen in Sicherheit zu bringen. Dabei zerfällt jedoch das Privatleben der Ermittlerin Stück für Stück in tausend Teile. Nun hat die Schauspielerin in einem Interview mit der "New York Times" darüber gesprochen, wie sie sich bei den Dreharbeiten der Serie gegen einen von zahlreichen "Verschönerungsversuchen" in Hollywood wehren musste.

"Ich glaube, so etwas bekommen wir gar nicht oft genug zu sehen"

"Wage es nicht", sei Winslets Antwort auf ein Angebot von Regisseur Craig Zobel gewesen, ihren Körper in einer Nacktszene im Nachhinein digital zu verändern. Es sei "ein wenig Bäuchlein" zu sehen gewesen, so die gebürtige Britin. Auch mit der Nachbearbeitung eines HBO-Werbeposters sei sie nicht einverstanden gewesen. Darauf sei ihr Gesicht stark retuschiert worden, erzählte der Hollywood-Star im Interview. "Ich habe gesagt: 'Leute, ich weiß, wie viele Falten ich rund um die Augen habe. Bitte packt die alle wieder zurück."

Genau wie ihre Serienfigur Sheehan wolle die dreifache Mutter authentisch sein. "Sie ist eine vollständige, nicht perfekte Frau mit einem Gesicht und einem Körper, die ihrem Alter, ihrem Leben und ihrer Geschichte entsprechen", sagte Winslet der "New York Times". "Ich glaube, so etwas bekommen wir gar nicht oft genug zu sehen."

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