NYSE stiftet Verwirrung mit Überlegungen zu China-Delistings

Annie Massa, Saleha Mohsin, Jennifer Jacobs und Robert Schmidt
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die New York Stock Exchange erwägt informierten Kreisen zufolge, bei der Frage des Delistings von drei großen chinesischen Telekommunikationsunternehmen zum zweiten Mal den Kurs zu wechseln. Zuvor habe es weitere Gespräche mit hochrangigen Behördenvertretern darüber gegeben, wie die Anweisung von Präsident Donald Trump vom 12. November zu interpretieren sei, hieß es.

Die drei betroffenen Unternehmen - China Mobile Ltd., China Telecom Corp. und China Unicom Hong Kong Ltd. - haben in den letzten Wochen des Jahres 2020 mehr als 30 Milliarden Dollar an Marktwert eingebüßt. Am Montag verloren sie bis zu 12 Milliarden weitere Dollar nach der Entscheidung der NYSE, sie zu dekotieren. Am Dienstag stiegen die Notierungen wieder, nachdem die NYSE das Delisting abgesagt hatte. Sie sanken dann erneut, nachdem Bloomberg gemeldet hatte, dass die NYSE das Verfahren möglicherweise doch fortsetzt.

“Das ist ein schlecht geführter Prozess”, sagte Shang-Jin Wei, Professor für chinesische Wirtschaft und Finanzen an der Columbia Business School. “Die Absicht war, diese Unternehmen und die chinesische Regierung zu bestrafen”, sagte er. “Das Problem ist, dass am Ende US-amerikanische Investoren bestraft werden.”

Überschrift des Artikels im Original:NYSE’s Second-Guessing on China Delistings Sows Market Confusion

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