Nur zwei Punkte Vorsprung! BMW-Duo erkämpft sich Meistertitel

SPORT1
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Mit diesem Titel hätten Gabriele Piana und Michael Schrey vom Team Hofor Racing by Bonk Motorsport wohl nicht gerechnet.

Noch vor dem letzten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany in Oschersleben hatte das BMW-Duo kein Rennen in dieser Saison gewonnen und auch in der Gesamtwertung nicht in Führung gelegen, doch dies sollte sich ändern.

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Am Samstag siegte das Duo völlig überraschend und setzte sich auch in der WM-Wertung auf den ersten Platz. Doch die Ausgangsposition für das Rennen am Sonntag war mit Rang zwölf in der Startaufstellung denkbar ungünstig. Dennoch gelang das Unglaubliche.

Schrey und Piana jubeln

Während die größten Konkurrenten im Kampf um den Titel, die Porsche-Piloten Jan Kasperlik und Nicolaj Möller-Madsen - den Sieg beim letzten Umlauf feiern konnten, schaffte es das BMW-Duo auf den für den Titel nötigen sechsten Platz.

"Niemals hätte ich das gedacht. Mir fehlen die Worte. Letztes Jahr war es so eng am Schluss, wir haben den Titel in den letzten Tagen verloren. Und heute sind wir von relativ weit hinten zurückgekommen und haben den Titel gewonnen. Unfassbar", jubelte Piana im Gespräch mit SPORT1.

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Und auch Teamkollege Michael Schrey war überwältigt. "Wir hätten vor dem Wochenende nie damit gerechnet. Und wir hatten mit Platz zwölf eine verdammt schwierige Ausgangsposition. Aber wir haben es dann am Anfang glaube ich gut gemacht. Und Gabriele hat alles super zu Ende gebracht", zeigte sich der Rennfahrer SPORT1-Mikrofon voller Stolz.

Kasperlik und Möller-Madsen bedient

Für die Rennsieger Kasperlik und Möller-Madsen vom Team Allied-Racing endete der Tag dagegen maximal bitter. Trotz des Sieges verpassten sie den Meistertitel um zwei Punkte. Wären Piana und Schrey nur einen Platz weiter hinten im Ziel angekommen, hätte es zum Titel gereicht.

Den dritten Platz in der Gesamtwertung sicherten sich Julien Apothéloz und Luca-Sandro Trefz im Mercedes von Mann-Filter Team HTP-Winward.

Auf den Plätzen zwei und drei für das heutige Rennen landeten indes Dennis Fetzer und Joel Sturm im Porsche vom Team Allied-Racing, sowie Hugo Sasse und William Tregurtha im Audi von T3-HRT-Motorsport.