"Von null auf hundert": Rodel-Juwel sorgt für Aufsehen

"Von null auf hundert": Rodel-Juwel sorgt für Aufsehen
"Von null auf hundert": Rodel-Juwel sorgt für Aufsehen

Juniorin Merle Fräbel hat in den internen Qualifikationsrennen der deutschen Rodlerinnen für Aufsehen gesorgt und sich damit einen Platz im Weltcup-Team erarbeitet.

Die 19-Jährige vom RT Suhl gewann am Samstag auch das Rennen in Oberhof, es war ihr dritter Erfolg im vierten Testlauf des deutschen Kaders.

Sie wird damit neben der gesetzten Olympia-Zweiten Anna Berreiter (23) sowie Julia Taubitz (26) und Dajana Eitberger (31) die ersten Weltcups bestreiten.

„Wir haben sie bewusst mit in die Spitzengruppe genommen, und sie hat das bestätigt“, sagte Cheftrainer Norbert Loch: „Merle ist von null auf hundert durchgestartet, das war sehr stark.“

Die Nominierungen gelten zunächst mindestens bis zum Jahreswechsel, also für die Weltcups in Innsbruck (3./4. Dezember), Whistler (10./11. Dezember) und Park City (16./17. Dezember).

Das Aufgebot der Männer wird wie erwartet von Rekordweltmeister Felix Loch (33) angeführt, Max Langenhan (23) ist erneut dabei.

David Nößler (21), der zu Jahresbeginn sein Weltcup-Debüt gegeben hatte, zählt zudem nun von Beginn an zum Kader. Über den vierten Startplatz entscheidet Norbert Loch nach weiteren Vorbereitungslehrgängen.

Für die Rennen der Doppelsitzer nominierte er zunächst nur die ohnehin gesetzten Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt und die Silbermedaillengewinner Toni Eggert/Sascha Benecken.

Olympiasiegerin Natalie Geisenberger erwartet ihr zweites Kind und ist nicht dabei, Johannes Ludwig hatte nach seinem Gold-Coup von Peking im Frühjahr seine Laufbahn beendet.