Nubia soll für die Zukunft auf Project Treble und Stock Android setzen

Sascha Koesch
(Nubia)


Das hören wir gerne. Nubia soll laut einem Bericht von Techvalue auf dem MWC angegeben haben, dass sie für ihre neuen Modelle ab jetzt global auf ihr Nubia UI verzichten werden. Damit sollen, zusätzlich zu Project Treble schnellere Updates auf die neusten Android-Versionen ermöglicht werden. Da bei uns derzeit die Nubia Smartphones als Archos vermarktet wären, könnte dies für Archos auch ein etwas einheitlicheres Interface bei ihren Smartphones bedeuten, denn das Diamond Omega (aka Nubia Z17S) mit dem Nubia OS stach dort wirklich ziemlich heraus. Wir hoffen allerdings, dass die Foto-Software von Nubia auch bei Stock-Android erhalten bleibt.

Als Ganzes sieht es für die Zukunft von Android jedenfalls mehr und mehr so aus, als würden sehr viele Hersteller nicht nur auf die schnelleren Upgrades via Project Treble setzen, sondern auch auf andere Methoden (mehr "Stock", Android One, Android Go), um Android-Fragmentierung resolut einzudämmen. Da wir uns allerdings in einem Übergangsjahr befinden, können wir allen, die mit dem Gedanken spielen, sich ein neues Smartphone zu kaufen, wirklich nur raten, auf eins mit Oreo 8.1 zu setzen, in dem Project Treble finalisiert wurde. Damit sind halbwegs unkomplizierte Upgrades auf kommende Versionen nämlich ziemlich sicher.

Techvalue