NSU-Morde: Sicherungsverwahrung für Zschäpe möglich

NSU-Morde: Sicherungsverwahrung für Zschäpe möglich

Die Bundesanwaltschaft hat im NSU-Prozess ihren Vorwurf bekräftigt, dass die Hauptangeklagte Beate Zschäpe Mittäterin an allen Verbrechen der Terrorvereinigung war. Auch die Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung lägen vor, sagte Oberstaatsanwältin Anette Greger am Freitag vor dem Oberlandesgericht München. Die konkreten Strafforderungen für die Angeklagten stehen aber noch aus. 

Ohne Zschäpes Tatbeiträge hätten ihre Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht gezielt Zuwanderer ermorden, Sprengstoffanschläge verüben oder Banken ausrauben können, so Greger. Sie habe die rechtsextremistischen Ziele des „Nationalsozialistschen Untergrunds“ (NSU) - „die Bevölkerung auf erhebliche Weise einzuschüchtern“ und die Bundesrepublik Deutschland als Staat zu schädigen - geteilt. 

Dass Zschäpe an den Tatorten nicht auftauchte, erklärte Greger damit, dass sich die Angeklagte nicht selbst gefährden wollte. Sie habe aber den Willen zur „Tatherrschaft“ gezeigt - etwa, als sie Mundlos und Böhnhardt an dem Tag in München anrief, an dem die beiden den Gewerbetreibenden Theodoros Boulgarides erschossen. Zschäpe „bildete ein Drittel eines verschworenen Triumvirats“, sagte Greger.

Fluchtwohnung in Brand gesetzt

Zusätzlich habe sich Zschäpe des versuchten Mordes...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung