NRW-Klimatage: Marc Bator radelt für die Umwelt – auch durch Köln

Auf seiner Tour legte Moderator einen Zwischenstopp im Zoo ein

Rund 500 Kilometer und das in nur fünf Tagen – mit dem Fahrrad. Marc Bator, früher Tagesschausprecher und jetzt Chefmoderator der „Sat.1 Nachrichten“, nimmt nicht an der Tour de France teil, sondern fährt anlässlich der NRW-Klimatage 2017, die am 7. und 8. Juli in mehr als 50 Städten stattfinden, als sogenannter „#Green Rider“ im türkisen Trikot durchs Land – ein kräfteraubendes Zeichen für den Klimaschutz.

Doch der 44-Jährige blickt entspannt auf seine Tour, die er vergangenen Sonntag in Essen begonnen hatte und am Donnerstag, 6. Juli, in Saerbeck beendet: „Ich liebe das Radfahren und 500 Kilometer sind eigentlich keine harte Arbeit. Aber man merkt abends schon in den Beinen, was man geradelt ist und freut sich dann, wenn man endlich liegt.“

Zwischenstopp bei den Pinguinen

Am gestrigen Montag kam Bator nach rund 100 gefahrenen Kilometern im Kölner Zoo an, wo er am Pinguinbecken von Zoodirektor Theo Pagel in Empfang genommen wurde. Mit einem silbernen Eimer voller Fische als Belohnung. Allerdings nicht zum eigenen Verzehr, sondern zur Pinguin-Fütterung.

Veranstaltet werden die Klimatage im Rahmen der „Klima-Expo NRW“, einer Initiative der Landesregierung. Mit rund 100 Projekten soll so am kommenden Wochenende auf die Wichtigkeit des Klimaschutzes aufmerksam gemacht werden – und auch im Kölner Zoo wird es kostenlose Führungen, etwa zum Thema „Tiere und Klima“, geben. „Das ist wichtig, denn ich glaube, dass Klimaschutz für unsere Gesellschaft schon lange nicht mehr nur ein Wort ist, sondern etwas, dass uns nach und nach überrollen wird. Und darum sollte sich jeder in unserem Land überlegen, wie er persönlich einen Beitrag dazu leisten kann“, sagte Bator.

Das Fahrradfahren sei da schon mal ein guter Anfang und „man merkt es praktischerweise auch an der Benzin-Rechnung, die dann deutlich niedriger ist“. Noch drei Tage und rund 300 Kilometer liegen vor Bator. „Aber jetzt freue ich mich erst einmal auf eine Dusche. Und danach gönne ich mir vielleicht noch ein halbes Kölsch und einen leckeren Salat.“ (kle)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta