Christiansen in Bochum heiß gehandelt

Reinhard Franke
Thomas Christiansen wurde 2002/03 im Trikot des VfL Bochum Bundesliga-Torschützenkönig

München - Die Trainersuche bei Zweitligist VfL Bochum ist in vollem Gang. Nach der Beurlaubung von Trainer Jens Rasiejewski und Sportvorstand Christian Hochstätter in der vergangenen Woche wollen die Verantwortlichen so schnell wie möglich einen neuen Chefcoach präsentieren.

Nach SPORT1-Informationen ist Ex-Profi Thomas Christiansen der Wunschkandidat des neuen Sportvorstands Sebastian Schindzielorz, der von 2001 bis 2003 mit Christiansen zusammen in Bochum spielte (Die Tabelle der 2. Bundesliga).

Und der 44 Jahre alte Däne mit spanischem Pass, der als VfL-Stürmer in 76 Spielen 21 Tore erzielte, ist seit einer Woche ohne Job. Sein Vertrag beim englischen Zweitligisten Leeds United wurde am 4. Februar aufgelöst.

Christiansen-Verpflichtung logisch

"Das würde definitiv Sinn machen, nicht nur, weil Christiansen aktuell auch frei ist", sagt SPORT1-Experte Peter Neururer, der von 2001 bis 2005 und 2013/2014 VfL-Trainer war. Neururer muss schmunzeln, wenn er über seinen früheren Verein spricht.

"Es hat sich nach der Entlassung von Rasiejewski und Hochstätter nichts geändert", so der 62-Jährige.

"Schindzielorz muss schnell einen neuen Trainer präsentieren. Es ist eine populistische Entscheidung, ihn zum neuen Sportvorstand zu machen. Und deshalb wäre das mit Christiansen nur logisch.“

Die Zweitliga-Highlights in der Sendung "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" freitags ab 22.15 Uhr und sonntags ab 19.30 Uhr im TV auf SPORT 1

Interimstrainer Heiko Butscher kann kein Cheftrainer beim VfL werden, weil er bisher lediglich die A-Lizenz besitzt. Ein Bundesliga-Trainer muss aber die Ausbildung zum Fußballlehrer erfolgreich absolviert haben.