Norwegens Außenminister Brende wird Präsident des Weltwirtschaftsforums in Davos

Der norwegische Außenminister Börge Brende wird Präsident des Weltwirtschaftsforums in Davos

Der norwegische Außenminister Börge Brende wird Präsident des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Das teilte Brende am Freitag selbst in Oslo mit. Er werde Mitte Oktober von seinem Regierungsamt zurücktreten, erklärte der 51-Jährige.

Brende lobte das WEF als unparteiische Organisation, die "Vertrauen bilden kann, und wo eine wachsende Zahl von Akteuren das Wort ergreifen möchte." Nie sei sie so wichtig gewesen wie heute.

Das Weltwirtschaftsforum war 1971 von Klaus Schwab gegründet worden, der kommendes Jahr 80 Jahre alt wird. Es organisiert vom schweizerischen Genf aus jedes Jahr eine Konferenz der globalen Wirtschafts- und Politikelite in dem Alpendorf Davos.

Brende begann seine politische Karriere in den 80er Jahren in der konservativen Partei Norwegens. In der Regierung war er bereits Umweltminister und Wirtschaftsminister. Verdient machte er sich auch als Vermittler im Kolumbien-Konflikt.

Seit 2007 gehört er dem WEF an. Zwischen 2008 und 2009 sowie zwischen 2011 und 2013 war er einer der Geschäftsführer. Diese Position hat derzeit auch der ehemalige FDP-Chef Philipp Rösler inne.