Nordkorea: US-Experte bekam Zugang zu Atomprogamm – und war "von den Socken"

Marius Klingemann
  • Der US-Wissenschaftler Siegfried Hecker hat als einer von wenigen Ausländern das nordkoreanische Programm zur Urananreicherung gesehen.
  • Seine jüngsten Erkenntnisse hätten ihn dabei “aus den Socken gehauen”.
  • Im Video oben: “Atomwaffen-Knopf” auf Schreibtisch – Kim Jong-un droht USA mit Atombombe.

Siegfried Hecker, renommierter Professor an der US-Universität Stanford, hat als einer von wenigen ausländischen Wissenschaftlern die nordkoreanische Urananreicherung besichtigen dürfen.

Was er dort sah, habe ihn “aus den Socken gehauen”, wie der langjährige Direktor der Kernforschungs-Einrichtung Los Alamos National Laboratory jetzt in einem Podcast des US-Magazins “Foreign Policy” (FP) verriet.   

Was hat Hecker in Nordkorea gesehen?

Hecker berichtet von seinem letzten Nordkorea-Besuch im Jahr 2010 – insgesamt seien es sieben gewesen, wie er gegenüber “FP” erklärt.

Dort habe er eine ”äußerst bemerkenswerte” Einrichtung zur Unrananreicherung besucht. Vor Ort sei ihm dann “der Mund offen stehen” geblieben: “Ich fand nicht die erwartet veraltete Technik vor, sondern einen hochtechnisierten Komplex mit 2000 modernsten Zentrifugen.”

Die nordkoreanischen Wissenschaftler vor Ort hätten ihm “freundlich und professionell” sämtliche grundsätzlichen Fragen zu ihrer Arbeit beantwortet – auf tiefergehende Details allerdings nicht eingehen wollen beziehungsweise dürfen.

Welche Schlüsse zieht der US-Wissenschaftler aus seinen Beobachtungen?

Hecker sei nach eigener Aussage...

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